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Christoph Bochdansky / Österreich Ich habe gerade eine Frau gegessen || ca. 70 min
Können alle Fragen über das Verhältnis zwischen Männern und Frauen am Beispiel eines Kasperltheaters
beantwortet werden? Wer weiß, vielleicht ja! Der Kasperl wünscht sich eine Frau – und wie! Der Teufel hingegen
will Trost bei einer Riesin suchen. Die scheint auch dem Kasperl groß genug: Er schleicht dem Teufel
nach, um ihm die Riesin wegzuschnappen. Nun kommt noch ein missmutiges Krokodil dazu, das liebend
gerne Frauen isst. Es wurde vom Ensemble dazu bestimmt, den Puppenspieler zu geben, den dümmsten
Job im Kasperltheater. Währenddessen machen sich die Triebe Kasperls selbstständig und treffen auf das
vom Teufel vergessene Herz ...
Der kongeniale Puppenspieler, Schauspieler, Bildende Künstler und Regisseur Christoph Bochdansky
spielt eine böse Hommage über das altehrwürdige Kasperltheater.
„Wie das traditionelle Kasperspiel ist auch Bochdanskys Stück von einer nahezu unerschütterlichen Geradlinigkeit
und Eindeutigkeit: Gemeint ist, was gezeigt wird. Und das ist ebenso banal wie existenziell, ebenso
obszön wie anrührend. Und in seiner ritualisierten Langsamkeit und Beiläufigkeit schon fast eine Provokation.“
double, Januar 2008
Austrian puppeteer and director Christoph Bochdansky presents an apparently traditional puppet show starring Punch
and the devil, two typical characters in puppetry, in conflict with each other. But the storyline itself turns into a bizarre show
of emotional, spiritual and sexual desires in which the protagonists are accompanied by several other strange characters.
Spiel und Regie: Christoph Bochdansky | Spielbetreuung: Gyula Molnar | Komponist: Hannes Löschel www.bochdansky.at



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15.05.2009, um: 22:00 h || Künstlerhaus / Festsaal
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