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Das Papiertheater / Nürnberg Kugelmenschen Ein gerissenes Stück Philosophie || ca. 60 min
Vor sehr, sehr langer Zeit, als es noch keine Menschen gab, saßen die Götter beim Essen – doch ihre Teller
waren leer. So entschlossen sie sich, ein Wesen zu schaffen, das ihnen die Teller füllen sollte. Sie erfanden
die Kugelmenschen mit vier Armen, vier Beinen und zwei Köpfen. Sie waren weder Männer noch Frauen,
sie waren beides in einem. Sie waren in sich rund und von starker Natur. Vielleicht wäre diese Erfindung
auch eine runde Sache geblieben, wenn sich nicht eines Tages der Kugelmensch an die Tafel der Götter
herangewagt hätte …
Kristina Feix und Johannes Volkmann schneiden aus der Papierbühne eine Geschichte, die beim Gastmahl
der Philosophen von Aristophanes erzählt und später von Platon aufgeschrieben wurde. Die Inszenierung
lebt durch ihre bildhafte Darstellungsform. Schnitte und Risse, Projektionen und Malereien lassen die Welt
auf dem Papier entstehen.
Ob die Teller der Götter noch immer leer sind, warum wir nur noch zwei Arme und Beine haben und woher
die Sehnsucht kommt, jemanden zu finden, der an unsere Seite passt – all das wird auf dem Tischtuch der
Götter sichtbar.
A long time ago, before humans existed, the gods were sitting at the dinner table – but their plates were empty. So they
decided to create beings that would fill their plates: the spherical people. That could have been it, if one day a spherical
person hadn’t dared to come to the gods’ banquet …
Idee und Spiel: Kristina Feix, Johannes Volkmann | Regie: Jörg Baesecke www.daspapiertheater.de

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18.05.2009, um: 19:30 h || Bürgerhaus
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